Dr. med. Wolfgang Kühn

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Beckenschiefstand-Therapie

Es handelt sich um eine manuelle, nachhaltige Beseitigung eines Beckenschiefstandes (Beinlängendifferenz), der häufig mit dem Geburtsvorgang durch eine einseitig fixierte Muskelverspannung erworben wird, jedoch nicht mit der vorübergehend auftretenden Beinlängendifferenz bei der Ileosacral-Blockade verwechselt werden darf.

Der geburtsbedingte Beckenschiefstand kann die Grundlage für spätere, meist einseitige Verspannungen bilden, kann eine Skoliose begünstigen und Mitursache für unterschiedliche orthopädische Leiden sein.

Der Beckenschiefstand schließt in der Regel eine funktionelle Beinlängendifferenz ein, d. h. dass z. B. das kürzere rechte Bein nicht anatomisch kürzer ist, sondern durch muskuläre Verspannungen nach oben verlagert ist. Diese zeitweise oder auch dauerhafte Verspannung zwingt den Körper zu ständigen reflektorischen ausgleichenden Muskelanspannungen in anderen Bereichen des Körpers, damit die Statik und das Gleichgewicht bei Bewegungen im oberen und unteren Teil des Körpers und auch im Stehen gesichert ist.

Diese Gegenspannungen werden oft über viele Jahre als normal angesehen und auch lange problemlos toleriert. Früher oder später, z. B. bei außergewöhnlichen (z. B. sportlichen) Belastungen, bei starken seelischen Belastungen mit begleitenden Muskelverspannungen (z. B. im Nacken u. Schulterbereich), bei zusätzlichen Bandscheibenproblemen mit örtlichen einseitigen Verspannungen oder auch durch allmähliche Erschöpfung der Muskelkraft, macht sich die Beckenschiefstellung schmerzhaft bemerkbar, in dem sie zusätzliche Schmerzen auslöst oder bestehende Beschwerden verstärkt.

Hier sind es besonders zwei verschiedene Arten des Beckenschiefstands, die in der täglichen Praxis auffallen.

  • Erstens die sogenannte Beckenverwringung, eine in der Horizontalen bestehende Beckenverdrehung bzw. Verkantung, die bei der Beugung des Beckens sichtbar wird. Sie wird sehr oft über eine Verspannung der Nacken/Schulter-Muskulatur, z. B. infolge von Stress, ausgelöst und ist auch gut über den Nacken zu beheben (Atlas-Therapie), kann aber unter bestimmten Belastungssituationen (psychisch oder körperlich) wiederkehren, solange diese Belastungsfaktoren nicht beseitigt sind.
  • Zweitens der vermutlich unter dem Geburtsstreß aufgetretene geburtsbedingte Beckenschiefstand. Hier ist das Becken durch eine während des Geburtsvorgangs reflektorisch auftretende und dann fixierte (programmierte) Gegenspannung in der vertikalen Ebene nach oben gezogen. Dieser Schiefstand ist auch in Ruhelage erkennbar. Der geburtsbedingte Beckenschiefstand besteht ohne spezifische Behandlung in der Regel lebenslang und löst ebenfalls früher oder später Schmerzen aus bzw. verstärkt bestehende Beschwerden und kann die Entstehung einer Skoliose begünstigen. So können Rückenschmerzen, Schulter-Nacken-Schmerzen, Knie– und Leistenschmerzen, chron. Kopfschmerzen und Hüftschmerzen durch vermeintliche Hüftdysplasien, aber auch Probleme innerer Organe sowie wirbelsäulenbedingte Herz- undBrustschmerzen durch einen Beckenschiefstand ausgelöst oder verstärkt werden.

Der geburtsbedingte Beckenschiefstandlässt lässt sich durch eine einmalige Behandlung mittels einer speziellen neuro- muskulär-wirksamen Technik beheben.Erfahrungen damit bestehen seit 17 Jahren an einer großen Zahl von Fällen.

Beispielhafte Fälle:

  • Eine 20-jährige Frau hat seit 2 Jahren wiederkehrende Schmerzen in der Hüftregion und der Leiste. Vor der empfohlenen Operation wegen „Hüftdysplasie“  hat sie jedoch Angst. Eine einmalige Behandlung eines Beckenschiefstands   beseitigt alle vorgenannten Beschwerden. Die Behandlung liegt inzwischen 8 Jahre zurück.
  • Ein 48-jähriger Mann klagt über häufige Schmerzen im Rücken und in der Leiste, besonders stark beim Treppensteigen. Die Behandlung eines Beckenschiefstandes beseitigt die Beschwerden beim Treppensteigen und die   Schmerzen in der Leiste. Die Rückenschmerzen treten nur noch selten auf, können   aber durch einige Injektionen mittels 0,9% Kochsalzlösung schließlich gänzlich  beseitigt werden.
  • Neugeborenes mit einseitig vorhandener Po-Falte aufgrund eines Beckenschiefstands. Nach Behandlung verschwindet die Falte innerhalb von 1 Woche.
  • Kleinkind, dass aufgrund einer Beckenschiefstellung eine Spreizhose verordnet bekommen soll. Nach der Behandlung keine Beschwerden mehr.
  • 1 Tennisspieler muss seinen Sport aufgeben wegen Schulterarmbeschwerden rechtsseitig. Nach Beseitigung eines Beckenschiefstands sprechen die bisher erfolglosen Schulterbehandlungen an, der Aufschlag muss jetzt neu angepasst werden, gelingt jetzt aber besser als vorher.
  • Ein Polizeibeamter kann den Außendienst nicht mehr durchführen wegen unerträglicher Kopfschmerzen. Nach Beseitigung eines Beckenschiefstands und einer Atlasblockade tritt sofortige Beschwerdefreiheit auf.

Die Behandlungsformen des Beckenschiefstands sind in der Regel schmerzfrei und ohne Nebenwirkung. Gelegentlich treten für eine kurze Übergangszeit Anfangsreaktionen in anderen Gelenk- und Muskelbereichen auf.

 

 

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